Die Eibauer "Spatzennestkinder" am Osterhasenpostkasten. (Foto: Heinrich)
Eines Tages reiste der Osterhase Olli durch die Oberlausitz und war erstaunt über die vielen österlichen Traditionen und Bräuche dieser Region. Es stand außer Frage, hier musste er sich sesshaft machen.
Im Jahre 2005 entdeckte er den Ort Eibau und da kam ihm eine Idee. Schon seit längerer Zeit hatte er den Wunsch, ein eigenes Postamt zu eröffnen. Wenn das sein Kollege der Weihnachtsmann kann, warum nicht auch er? Eibau war perfekt dafür. EI wie das Osterei und BAU wie der Hasenbau. Schnell war auch der richtige Platz für seinen eigenen Briefkasten gefunden – direkt vor dem schönen Faktorenhof.
2005 landeten über 250 Briefe und Karten in seinem Briefkasten. Im Laufe der Zeit steigerte sich die Zahl der eingehenden Post. Unterdessen sind es schon über 1.400 Briefe pro Jahr. Sie kommen nicht nur aus Deutschland. Auch aus Tschechien, Dänemark, USA, Japan und Norwegen bekommt der Osterhase Post.
Weil Olli und seine Frau Lotti Langohr das Beantworten der Briefe nicht mehr allein schaffen, haben sie sich Hilfe gesucht. Das Kindererholungszentrum „Querxenland“ in Seifhennersdorf hat für den Osterhasen ein Büro eingerichtet in dem er gemeinsam mit den fleißigen Mitarbeitern die Post bearbeitet. Sie setzen viel daran, alle Briefe zu beantworten und pünktlich abzuschicken. In diesem Jahr sind bereits viele Briefe eingetroffen und der Osterhase Olli ist gespannt, wie viele Zusendungen dazu kommen. Er freut sich auf alleIFälle über jeden Brief mit Osterwünschen, Gedichten, selbstgemalten Bildern und Geschichten.
Am 03. April 2010 von 14.00 – 17.00 Uhr gestaltet das Team der Osterhasenwerkstatt des Querxenlandes in Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsverein "Am Kottmar" e.V. und der Touristeninformation "Spreequellland" im Faktorenhof Eibau ein Osterfest am Osterhasenpostamt in Eibau. Neben dem Suchen von Osternestern, ist vor allem ein umfangreiches Angebot für die Kinder mit kreativen Basteln, Geschicklichkeit und Spass geplant.